Die wichtigsten Änderungen 2022 bei Steuern und Finanzen

Zum 1. Januar 2022 gibt es zahlreiche Neuerungen für Verbraucher. Lesen Sie, wie viel Steuern Sie sparen können und wie Sie Ihre Altersvorsorge verbessern.

Altersvorsorge optimieren mit enormen Steuervorteilen

Bei der Basisrente können Sie mehr Beiträge steuerlich geltend machen als je zuvor. Im Jahr 2022 dürfen Sie 25.638 Euro in die Basisrente einbringen. Der Anteil, den Sie steuerlich geltend machen können, steigt 2022 auf 94 Prozent. Das heißt, Sie können 24.100 Euro als Altersvorsorgebeiträge in Ihre Steuererklärung eintragen; Ehepaare das doppelte.

Wichtig bei der Basisrente ist, dass Sie kein teures Produkt eines Versicherers wählen, sondern einen kostengünstigen ETF-Sparplan, der Altersvorsorge mit dem Versicherungsschutz und ertragsstarken Wertpapier-Anlagen kombiniert.

Die Kapitalerträge des Wertpapierdepots, mit dem Sie Ihr Alterskapital ansparen, sind abgeltungssteuerfrei. In der Sparphase fällt auf den Wertzuwachs keine Kapitalertragssteuer an. Zum Renteneintritt wird das Depotguthaben in eine lebenslange Rente umgewandelt. Die Rentenzahlungen unterliegen der Einkommensteuer.

Coronabedingte Steuerregelungen werden verlängert

· Home-Office-Pauschale bleibt erhalten

Unternehmer, Freiberufler und Angestellte, die zeitweilig von zu Hause aus arbeiten, können auch 2022 die Pauschale von bis zu 600 Euro nutzen. Für höchstens 120 Tage können 5 Euro pro Tag als Werbungskosten oder Betriebsausgaben in Abzug gebracht werden.

· Hinzuverdienstgrenze für Frührentner bleibt hoch

Frührentner dürfen 2022 bis zu 46.060 Euro hinzuverdienen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Das entspricht etwa 3.838 Euro brutto pro Monat. Vor der Coronakrise war die Hinzuverdienstgrenze mit 6.300 Euro pro Jahr wesentlich geringer.

· Steuerfreier Corona-Bonus

Noch bis zum 31. März 2022 können Unternehmen ihren Angestellten einen steuerfreien Corona-Bonus von maximal 1.500 Euro zahlen. Wurde dieser bereits 2021 gewährt, darf die Summe aller Corona-Boni allerdings 1.500 Euro nicht übersteigen.

Niedrigere Zinsen bei Versicherungen

Der Garantiezins von kapitalbildenden Versicherungen, die ab dem 1. Januar 2022 abgeschlossen werden, fällt von 0,9 Prozent auf magere 0,25 Prozent pro Jahr. Bestehende Policen sind davon nicht betroffen. Sowohl Lebensversicherungen also auch Riester-Renten werden immer unattraktiver. Wer etwas für seine Altersvorsorge tun möchte, baut viel mehr Ruhestandskapital auf mit einer Basisrente auf Wertpapierbasis und dem privatem Vermögensaufbau, einfach und günstig mit ETFs.

15 Prozent Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlungen

Ab 1. Januar 2022 haben Arbeitnehmer mit Entgeltumwandlungen, die vor 2019 abgeschlossen wurden, Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss. Bislang galt dies nur für Entgeltumwandlungen, die ab 2019 neu abgeschlossen wurden. Die Entgeltumwandlung muss als Direktversicherung, bei einer Pensionskasse oder bei einem Pensionsfonds laufen, und der Arbeitgeber muss dabei Sozialversicherungsbeiträge einsparen. Der Arbeitgeber muss 15 Prozent des umgewandelten Entgelts als Zuschuss gewähren.

Freibeträge und Bemessungsgrenzen 2022 im Überblick

· Der Grundfreibetrag für Ledige steigt um 240 Euro auf 9.984 Euro. Für Ehepaare ist er mit 19.968 Euro doppelt so hoch.

· Genauso hoch ist der Unterhaltshöchstbetrag. Wer zum Beispiel das Pflegeheim der Eltern finanziert, kann 2022 bis zu 9.984 Euro als außergewöhnliche Belastungen absetzen.

· Die Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) steigen 2022 nicht. Bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bleibt sie unverändert bei 4.837,50 Euro pro Monat oder 58.050 Euro pro Jahr. Auch die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) bleibt unverändert bei 64.350 Euro. Bei der gesetzlichen Rentenversicherung (West) sinkt die Beitragsbemessungsgrenze um 50 Euro auf 7.050 Euro pro Monat, bei der knappschaftlichen Rentenversicherung ebenfalls um 50 Euro auf 8.650 Euro. Wer mehr verdient, muss die Differenz mit der eigenen privaten Altersvorsorge absichern. Die Vinz-App hilft Ihnen dabei, die richtigen Maßnahmen zu treffen.

Lese-Tipp: Was Sie 2021 noch tun sollten

Wenn Sie dieses Jahr in letzter Minute noch Steuern sparen wollen, finden Sie in unserem Blogbeitrag „Was Sie bis zum Jahresende tun sollten“ Anregungen dazu.

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