Frührentner dürfen 2021 wesentlich mehr hinzuverdienen

Gute Nachrichten für Frührentner: 2021 dürfen sie zu ihrer gesetzlichen Rente 46.060 Euro hinzuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Das bietet Frührentnern die Chance, ihre Einkünfte deutlich aufzubessern und zusätzlich Kapital anzusparen.

Viele Frührentner sind weiterhin erwerbstätig. Dabei müssen sie die so genannte Hinzuverdienstgrenze aufpassen: Verdienen sie mehr, wird die Rente gekürzt. Die reguläre Hinzuverdienstgrenze liegt bei 6.300 Euro pro Jahr. 2021 können sie mit 46.060 Euro siebenmal so viel hinzuverdienen und damit ihr Gesamteinkommen stark steigern. Wie es 2022 weitergeht, ist noch nicht entschieden.

Dabei wird der Hinzuverdienstdeckel – das höchste Jahreseinkommen in den letzten 15 Jahren – nicht angewendet. Normalerweise wird der darüber liegende Hinzuverdienst zu 100 Prozent auf die Rente angerechnet.

Übrigens: Nach der Regelaltersgrenze können Rentner immer unbegrenzt hinzuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird.

Mehrere Zehntausend Euro extra sind möglich

Der Vergleich in der Grafik zeigt, wie viel mehr Einkommen Frührentner damit in diesem Jahr haben. In dem Beispiel hat der Frührentner 18.000 Euro Rente und ein Bruttogehalt von 46.060 Euro.

Mit der regulären Hinzuverdienstgrenze (linke Spalte) von 6.300 Euro liegt sein Gehalt 39.760 Euro darüber. Davon werden 40 Prozent auf die Rente angerechnet, das sind 15.904 Euro. Zieht man diese von den 18.000 Euro Rente ab, bleibt noch 2.096 Euro Rente. Zusammen mit dem Gehalt hat er ein Gesamteinkommen von 48.156 Euro.

2021 hat er fast 16.000 Euro mehr (rechte Spalte). Da die Hinzuverdienstgrenze bei 46.060 Euro liegt, wird seine Rente nicht gekürzt, sondern er erhält sie in voller Höhe. Damit kommt er auf ein Gesamteinkommen von 64.060 Euro.

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Zusätzliches Einkommen clever einsetzen

Die hohe Hinzuverdienstgrenze eröffnet Frührentnern viele Möglichkeiten. So können sie beispielsweise:

  • Die Frührente finanzieren, also die Einkommenslücke für ein oder mehrere Jahre decken, ohne ihr angespartes Alterskapital anzutasten.
  • Das Renteneinkommen aufbessern; so bringen zum Beispiel 30.000 Euro Anlagekapital bei 3 Prozent Nettorendite 10 Jahre lang 290 Euro extra pro Monat.
  • Notwendige Investitionen tätigen, zum Beispiel Modernisierungen und altersgerechte Umbauten des Eigenheims oder größere Anschaffungen wie ein neues Auto.
  • Den Enkeln eine Freude bereiten und Startkapital für das Studium oder die erste eigene Wohnung aufbauen, zum Beispiel mithilfe eines ETF-Sparplans.

Außerdem: Frührentner dürfen bis zum Erreichen ihrer Regelaltersgrenze freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, um ihre Rente zu erhöhen. Das geht allerdings nur, wenn sie nicht rentenversicherungspflichtig beschäftigt sind..

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