So regeln Sie Ihren digitalen Nachlass

In seiner „Facebook-Entscheidung“ stellte der Bundesgerichtshof dar, dass digitale Inhalte bei Tod auf die Erben übergehen. Doch wie sollen diese das digitale Erbe verwalten, wenn sie nicht wissen, wo der Verstorbene im Internet unterwegs war, welche Verträge er geschlossen hat und wie die Passwörter lauten?

Um Ihre Erben zu entlasten, sollten Sie umfassend Vorsorge treffen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre digitalen Konten und Inhalte. Dazu gehören sämtliche Konten bei E-Mail- und Cloud-Anbietern, sozialen Netzwerken, Verkaufsplattformen, Foren, Onlineshops und Dienstleistern wie Ticketservices oder Reiseportalen. Zu den aktuellen Nutzerkonten kommen Accounts, die Sie schon länger nicht mehr genutzt haben.

Besonders wichtig sind digitale Dienste, bei denen es um Ihr Geld geht. Das sind vor allem Internet-Banking, Depots, digitale Bezahldienste, online geführte Versicherungen sowie kostenpflichtige Abonnements und Streamingdienste. Und denken Sie an Ihre Geräte wie Computer, Laptops, Tablets, Handys, externe Speichermedien, Digitalkameras und Fitness-Uhren.

Nutzerkonten, Daten und Abonnements, die Sie nicht mehr benötigen, sollten Sie löschen beziehungsweise kündigen. Damit sparen Sie und Ihre Erben viel Zeit und ggf. Geld. Entfernen Sie auch nicht mehr benötigte Daten und Apps von Tablets und Smartphones und entsorgen Sie alte Geräte.

Prüfen Sie, welche Internetanbieter Möglichkeiten bieten, Angaben für den Erbfall zu machen. Allerdings ist es sehr aufwendig, für jedes einzelne Nutzerkonto festzulegen, was im Erbfall damit geschehen soll.

Einfacher ist es, im Testament eine Regelung zu schaffen. Legen Sie fest, wer Ihren digitalen Nachlass erben soll, wer Zugriff auf welche Daten erhalten soll und was damit geschehen soll. Um sicherzugehen, dass mit Ihrem digitalen Nachlass in Ihrem Sinne umgegangen wird, können Sie einen Testamentsvollstrecker einsetzen.

Legen Sie eine Notfallmappe mit allen Daten an.

Wichtig sind die folgenden Angaben:

  • Ort des digitalen Erbes
  • Namen von Vertragspartnern, Anbietern, Kontakten
  • E-Mail-Adressen, Handynummern mit SIM-Karte und PIN
  • Benutzernamen und Passwörter
  • Banking-PIN und IBAN
  • Information, was mit den jeweiligen Daten oder Konten geschehen soll

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